Kongresshalle
Berlin
Forum Stadtbild Berlin
Schloss
Brandenburger Tor
Stand: 13. November 2018

Veröffentlichungen / Presse

Veröffentlichungen / Presse

Lukas Verlag / Süddeutsche Zeitung (Jens Bisky): Mitte! Modernisierung und Zerstörung des Berliner Stadtkerns von 1850 bis zur Gegenwart

 

Die Stadt Berlin plant gravierende Neugestaltungen ihrer Mitte. Deren enorme Freiflächen und Autostraßen sug­gerieren pro­lemlose Baufreiheit. Doch will man – was dringend geboten ist! – diese Pläne fundiert dis­kutieren, muss man um das bauliche............................... 

Berliner Architektur Abbruch-Fanatismus

Der Architekturhistoriker Benedikt Goebel dokumentiert knapp, klar und mit einer überwältigenden Fülle selten gesehener Fotografien die Baugeschichte des Berliner Stadtkerns. Hat die Mitte Berlins, jene viel beschworene Gegend zwi­schen Fernsehturm und Humboldt-Forums-Schloss, zwischen Jannowitzbrücke und Museumsinsel, vom Auf­schwung der Stadt in den vergangenen dreißig Jahren profi­tiert? ....

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Die Zeit, 27. März 2018: Neil MacGregor

Es gibt nicht die eine Geschichte,..................


.......sondern es sind viele Geschichten, die zählen. Eine Antwort an die Kritiker des Berliner Humboldt Forums.

 Die nigerianische Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie spricht 2009 auf der TED-Globalkonferenz von der „Gefälle der einen einzigen Geschichte“. Ausgehend von ihrer persönlichen Erfah­rung warnt sie eindringlich vor der Macht, eine linearperspek­tivische Erzählung immer und immer zu wiederholen, bis sie zu einer unumstößlichen und exklusiven Wahrheit wird. Diese eine Geschichte formt ein unvollständiges Bild, das sich als ein voll umfangliches versteht. Und letztendlich bestimmt diese eine Geschichte das Sein derer, über die sie erzählt  wird: „Sie beraubt Menschen ihrer Würde. Sie erschwert es uns, die  Gleichheit aller Menschen zu erkennen“. .....Zum Weiterlesen bitte hier anklicken (Z pdf 476)

 

Tagesspiegel, 27. März 2018: Lorenz Maroldt

Neue Konzepte für Palais am Festungsgraben

A) Aus dem Palais am Festungsgraben soll ein multifunk­tionaler „Berliner Kultursalon“ werden: Nach einem Kon­zept der landeseigenen Immobiliengesellschaft Berlinovo, das dem Tagesspiegel vorliegt, wird das historische Gebäu­de neben dem Deutschen Historischen Museum Unter den Linden „ein offenes Haus für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Veranstaltungen“.............

B)....Wer darf was künftig im Palais am Festungsgraben ma­chen? Konzepte gibt es viele, entschieden ist noch nichts. Einig sind sich nur alle, dass es sich um ein Schmuckstück handelt, mit dem sich viele gern schmücken möchten. Doch die Stimmung bei der Debatte über die Zukunft des 1751 erbauten glanzvollen Gebäudes hat sich seit einigen Tagen stark eingetrübt, nachdem im rot-rot-grünen Senat offenbar verschiedene Ansichten heftig aufeinander­prallten....

C)Die Initiative, laut Kreibich „total überparteilich“, strebt eine enge Kooperation mit dem Humboldt-Fo-rum, dem Maxim-Gorki-Theater, den Berliner Hoch­schulen, anderen Einrichtungen des Landes und des Bundes an. Das Palais soll Sitz für die Deutsche Gesell­schaft für die Vereinten Nationen und Nicht-Regie­rungsorganisationen werden. Den Planungen zufolge sollen Kreative und Wissenschaftler, die sich mit den Zielen der Vereinten Nationen auseinandersetzen, dort Raum finden. Das Theater im Palais soll seine Räume behalten. Und auch umfassende gastronomische Ein­richtungen sollen dort Platz finden. „Säle und Foyers sind fantastisch für Veranstaltungen zu vermieten“, sagt Kreibich. Organisiert würde das Haus, in dem rund 4600 Quadratmeter genutzt werden können, durch Gremien wie ein Kuratorium und einen Beirat. Und ganz wichtig: Der Verein garantiere die Finanzierung, sagt Kreibich. Es gebe schon Zusagen von Stiftungen, die Gelder bereitstellen wollen. Man brauche keine „Staatsknete“.

Zum Aufrufen der vollständigen Artikel klicken Sie bitte diese Zeile an (P pdf 695I).

24. März 2018, Prof. Dr. Hans Stimmann

In unserem Bauch die Autos

Für die einen ist es aufregend und utopisch, für die anderen pure Stadtzerstörung: Berlin stellt einen Massenwohnungsbau über einer Schnellstraße unter Schutz...........Durch Anklicken dieser Zeile können Suie den vollständigen Artikel aufrufen (Z pdf 475).

22. März 2018, Dipl.-Phil. Anne Schäfer-Junker

Zum Molkenmarkt

...Das Forum Stadtbild Berlin e. V. am 20.3.2018 ein neues Format in sein Programm aufgenommen – den Gesprächsabend unter dem Motto „Stichwort + aktuelles Thema“. Anlass für das neue Format war der jetzt festgesetzte Bebauungsplan für den Mol­kenmarkt in Berlin-Mitte. Selbstverständlich alles ehrenamt­lich: Stichwort: Molkenmarkt / Die Französische Kirche
Den vollständigen Text können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (Z pdf 474).
 

21. März 2018, Niklas Maak / Prof. Monika Grütters

Wie wollen kein steriles Kulturangebot für die Upper Class

Ein Gespräch mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters über de n künftigen Intendanten des Humboldtforums. 

Frau Grütters, Sie schlagen Hartmut Dorgerloh, den General­direktor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, als Inten­danten des Humboldtforums vor. Was qualifiziert ihn für den Posten?

Wir brauchen eine Person, die die Vision des Humboldtforums weiterentwickelt und die Identität des Hauses maßgeblich mit­bestimmt. Hartmut Dorgerloh ist auch deshalb hervorragend geeignet, weil er es versteht, anspruchsvolle Inhalte einem breiten Publikum zu vermitteln. Über das Humboldtforum ist jahrelang in sehr akademischer Weise geredet worden. Dabei wurde manchmal vergessen, dass dieses Haus ein Ort der Begegnung für die Bevöl­kerung sein muss. Deshalb war es mir wichtig, jemanden zu holen, der den deutschen Kulturbetrieb von allen Seiten kennt und auch öffentlich gewandt und gewinnend auftritt. Die Schlösserstiftung

hat fast dieselbe Größe, einen ähnlichen Etat und ungefähr so viele Mitarbeiter wie das fertige Humboldtforum. Hartrnut Dorgerloh hat dort gezeigt, wie man ein sehr heterogenes kulturelles Gebilde in der Öffentlichkeit positionieren und zum Strahlen bringen kann. ....Zum Lesen des viollständigen Interviews bitte dies Zeile anklicken (Z pdf 473).

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